Low Carb Käsekuchen mit Leinsamen-Boden

Low Carb Käsekuchen ohne Boden gibt es jede Menge zu finden. Ich selbst habe auch eine solche Variante auf dem Blog den Low Carb Käsekuchen mit Ricotta und Orangenabrieb. Ab und zu schmeckt dann doch so ein Low Carb Käsekuchen mit  Quark-Belag gut mit einem knusprigen Boden. Insbesondere in der Kombination mit Zimt waren meine Gäste und Hr. L. begeistert.

Neben der ganzen Low Carb Ernährung überlege ich zur Zeit meinen Foodblog Herzensköchin von WordPress.com zu WordPress.org Deutschland umzuziehen. Das bedeutet, dass mein Blog nicht mehr auf einem Server in der USA liegt, sondern in Deutschland. Unter anderem hätte ich mehr Vorteile in der Funktionalität des Bloges. Gerne nehme ich alle Emailabonnenten-und WordPress-Follower mit im Rahmen von meinem Blogumzug. Deswegen kündige ich in dem Artikel den Blogumzug schon mal an. Wenn es dann zum Umzugstermin kommt, werde ich hier nochmals ein Blogpost für euch als Information schreiben. Damit ihr meinen Blogumzug nicht verpasst. Wie bei einem echten Umzug ist die Aktion ziemlich aufregend. Ich hoffe das der Blogumzug gut funktioniert. Bis dahin wünsche ich euch Frohe Ostern und vielen Dank für eure Treue.

Low Carb Käsekuchen

170 g Mandelmehl

30 g geschroteter Leinsamen

2 EL Xucker

2 EL Kokosfett (im Topf flüssig werden lassen)

2 Eier

Belag:

250 g Frischkäse Exqusia light 0,2 %

2 Eier

100 g Xucker

1/2 TL Vanillemark

Zimt

So geht’s:

Den Backofen auf 175° Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Zutaten für den Boden alle gut vermengen bis eine Teigkugel entsteht. Eine 26 cm große Springform mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form drücken. Die Machart ist so ähnlich wie Mürbeteig. Der Boden wird für ca. 10-12 Minuten vorgebacken. Vanilleschote halbieren und Vanillemark rauskratzen.

In dieser Zeit wird die Käsecreme zubereitet. Den Frischkäse mit dem Quark, der Vanille, Eier und Xucker gut verrühren.

Den vorgebackenen Kuchen aus dem Ofen holen und die Quarkmasse gleichmäßig darauf verteilen. Den Kuchen für weitere 30-40 Minuten backen. Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und mit Zimt bestreuen.

Viel Spass beim Nachbacken

Eure Herzensköchin

Wein. Das Buch. Süddeutsche Zeitung Edition

Wein.Das Buch in der Süddeutschen Zeitung Edition hat mich sofort begeistert. Der Verlag hat bei dem Angebot, mir ein Exemplar zu senden, sofort in mein Badner-Herz getroffen. Die Kindheit und Jugend habe ich  in einer der schönsten Gegenden verbracht, in der Toskana Deutschlands. Weinreben und Winzergenossenschaften waren etwas ganz gewöhnliches für mich. Vom Affentaler Riesling bis zum Spätburgunder der Winzergenossenschaft Alde Gott in Sasbachwalden, hat fast jeder kleine Ort in Mittelbaden eine eigene Weinauswahl.

Beim anschauen des Buches hat mich sofort der mit Kork veredelte Hardcover-Umschlag fasziniert. Die Lesebänder sind in den Weinfarben bordeaux und champagner gehalten. Wein. Das Buch sieht dazu mit seinem roten Goldschnitt einfach glänzend aus.

„Wein. Das Buch“ hat eine Sinnlichkeit in der sich Sensorik und die Aromenvisualisierung zeigt. Sehr ausführlich ist darin beschrieben, wie wir mit unseren Geschmacks-und Sinnesorganen die Eigenschaften des Weines kennen lernen. Wir finden in dem Buch Antworten ob die Weinflasche den Korken benötigt. Großformatige und aufwändig produzierte Fotos veranschaulichen den Charakter und das Profil der besten Rebsorten der Welt.

Dieses Buch widmet sich auch der Verbindung von Wein und Essen. Beliebten Gerichten vom Zander bis zur Poularde werden passende Weinempfehlungen gegenübergestellt, die neben klassischen Empfehlungen auch mit ungewöhnlichen Kombinationen überraschen. Die passenden Rezepte zur Zubereitung der Köstlichkeiten runden den praktischen Teil ab.

Hier findet ihr ein paar badische Köstlichkeiten die in Verbindung mit  einem Gläschen Wein punkten.

Badischer Flammkuchen

Bandnudeln mit Pfifferlingen, echt badisch

Badische Leberspätzle

Badische Sauerkraut-Spätzle

Der Prachtband ist nicht nur ein Lehrbuch über Wein. Es bereitet Freude darin zu blättern, da es die aromatische Vielfalt der wichtigsten Rebsorten spiegelt. Es gibt einen Einblick vom Anbau bis zum Abfüllen in der Flasche.

Dass Wein, insbesondere Rotwein durch die Polyphenole eine antioxidative Wirkung hat, ist nichts Neues unter der Sonne. Eine Untergruppe der  Polyphenolen sind die Flavonoide, welche wir insbesondere in der dunklen Schokolade finden. Früher ist der Begriff oh der Wein hat viel Gerbsäure mit  Tannine umgänglich gewesen. Heute ist klar das Tannine  in die gleiche Gruppe des sekundären Pflanzenstoffes Polyphenole einzusortieren ist. Jedoch die positive Wirkung auf unsere Zellen und damit das Herz-Kreislauf-System haben die Polypenole.

„Wein muss mit allen Sinnen wahrgenommen und getrunken und nicht einfach nur probiert werden. Dieses Buch schenkt das unmittelbare Erlebnis von Wein“, so der Herausgeber und Sommelier Ralf Frenzel. Erhältlich ist das Buch im Süddeutsche Zeitung Shop.

 

 Eure Herzensköchin

 

 

Spinat-Feta-Kichererbsen-Tarte

Die Spinat-Feta-Tarte mit Kichererbsenboden ist ein hervorragendes Rezept, wenn Besuch kommt. Der Boden der Tarte kommt total ohne Kohlenhydrate aus und besteht aus dem proteinreichen Kichererbsenmehl.Die Kichererbsen hat rund 20% Eiweiß und davon einen hohen Anteil von essentiellen Aminosäuren. Wir finden in ihr noch Kalium, Magnesium, Phosphor, Calcium und Eisen. An Vitaminen sind A und B sowie Spuren von C und E vertreten. Mit 5% Fett und 15 g Ballaststoffe ergänzt die Kichererbse sich gut in der Verbindung mit Ei und Ricotta. Das Rezept der Spinat-Feta-Tarte habe ich schon sehr lange in meinem Repertoire.

Im November habe ich euch schon erzählt, dass die Schönklinik am Starnberger See, in der ich als examinierte Krankenschwester gearbeitet habe, geschlossen hat. Bis Ende April bin ich noch freigestellt und dann heißt es für mich neuer Job. Es bleibt spannend wie es mit mir beruflich weitergeht. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Eines verrate ich euch schon, wahrscheinlich geht es nicht zurück zur Krankenschwester.

Spinat-Feta-Quiche mit Kichererbsen

Zutaten:

150 g Ricotta

150 g Frischkäse

30 g geriebener Parmesan

5 Eier

35 g Kichererbsenmehl

1 TL Olivenöl

Etwas Butter zum Einfetten

600 g Blattspinat

125 g Fetakäse

150 ml Milch

Meersalz

Pfeffer aus der Mühle

Muskatnuss

Spinat-Feta-Quiche

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen. Ricotta, Frischkäse, Parmesan, 2 Eier, Kichererbsenmehl und Öl zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Quicheform dünn mit Butter einfetten. Den Teig gleichmäßig darin verstreichen und im vorgeheizten Ofen (Mitte) 10 Minuten vorbacken.

Nach dieser Zeit herausnehmen. Inzwischen den Spinat in einem Topf mit wenig Wasser dünsten. Das Wasser ausdämpfen lassen, so dass der Spinat relativ trocken ist. Eventuell in ein Sieb abgießen und gut ausdrücken. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss würzen.

Den Feta zerbröckeln. 3 Eier gut mit der Milch verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Den Spinat auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Feta bestreuen und mit der Eiermilch übergießen. Im Backofen (Mitte) noch etwa 30 Minuten bei 175 °C (Umluft 160 °C) backen

Spinat-Feta-Quiche

Die Spinat-Feta-Quiche schmeckt frisch aus dem Ofen, kann auch gut kalt verzehrt werden.

Eure Herzensköchin