Low Carb Blumenkohlsalat mit gebratenem Schwarzwälder Schinken

Manchmal kaufe ich Gemüse und weiß noch gar nicht was ich damit anfangen soll. Der Blumenkohl war fällig und so entwickelte ich in null Komma nichts, diesen Low Carb Blumenkohlsalat mit gebratenem Speck und Lauchzwiebeln. Als gebürtige Badenerin steh ich eh auf den Schwarzwälder Schinken. Er gibt dem Blumenkohl in Kombination mit den Lauchzwiebeln den richtigen Pfiff. Der Salat eignet sich wunderbar als schnelles Abendessen oder eine Vorpeise. In Vorspeisen-Variante würde ich den Blumenkohl-Salat noch etwas aufwerten mit Kräutern und irgendwelchen gerösteten Ölsaaten wie Sonnenblumenkerne.

Blumenkohlsalat

1 kleiner Blumenkohl (oder die Hälfte eines großen Blumenkohls)

100 g Schwarzwälder Schinken

3-4 Lauchzwiebeln

Rapsöl

Weißer Balsamico-Essig

 Blumenkohlsalat

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Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu mit Kirschwasser

Badische Mission 16

Auf meinem Foodblog für alltagstaugliche Küche gibt es nicht so viele Dessert Rezepte. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass ich die herzhaften Rezepte bevorzuge. Ich habe als Kind schon lieber die Brezel gewählt, statt den Berliner. Doch bei der italienischen Dolci kann ich nicht widerstehen. Deswegen gibt es heute eine Tiramisu-Interpretation nach badischer Art. Das Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu mit Kirschwasser schmeckt schön saftig und ist am nächsten Tag noch besser. Wenn ihr das Schwarzwälder Kirschwasser weg lässt, ist es ein ideales Dessert für Kinder.

Schwarzwälder Kirschtiramisu mit Kirschwassser

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Badischer Wurstsalat

Badische Mission 14

Nach fast 8 Wochen Foodblog-Pause meldet sich die Herzensköchin an ihre Leser/innen mit einem Heimatrezept aus Mittelbaden zurück. Der Umzug nach Oberbayern und die mittlerweile feste Stelle in der Schönklinik Starnberger See als Krankenschwester, nehmen mich ganz schön in Beschlag. So ist mein Foodblog nach kurzfristiger Verwaisung, wieder da. Der große Umzug von Südhessen nach Münsing findet Mitte August statt. In meiner neuen Wahlheimat blieb der Kochtopf nicht kalt und es wurde schon viel in meiner nagelneuen Küche gewerkelt.

So gab es kürzlich einen „badischen Wurstsalat“ in der oberbayrischen Küche der Herzensköchin.

badischer-wurstsalat

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Elsässer Gugelhupf mit Rosinen

Badische Mission 13

Schon lange habe ich im Visier das Guglhupf-Rezept zu verbloggen. Tina von Lecker & Co ihrem Blogevent,  erinnerungswürdige Rezepte aus unserer Kindheit. Der Guglhupf ist ein solches Kindheitserinnerungs-Rezept. Da ich an der Deutsch/Elsässischen Grenze aufgewachsen bin, veranstalteten wir öfters einen Ausflug ins benachbarte Straßburg. Dort gibt es viele boulangerien, die solche Guglhupfs zum Verkauf anbieten. Meine Mutter hat zu bestimmten Anlässen den tradtionellen Elsässer Guglhupf gebacken. Frisch gebacken aus dem Backofen, etwas abgekühlt, ein Stück abgeschnitten und mit Butter bestrichen, schmeckt er herrlich.

Mein Rezept geht nach der Französin Christine Ferber , sie ist eine mehrfach ausgezeichnete Konditorin (Pâtissière), die zu den Weltbesten gehören.

Rezept nach Christine Ferber

elssaesser-guglhupf

 

Was braucht ihr dafür:
 100 g und 400 g Weizenmehl
60 g Puderzucker
200 ml zimmerwarme Milch
180 g zimmerwarme Butter
25 g frische Hefe
2 Eier
10 g Meersalz
100 g Rosinen
6-9 EL Kirschwasser
3 EL Wasser
ganze Mandeln
So geht`s

Die Rosinen werden am Vortag mit Kirschwasser in einer Schüssel eingeweichen. So werden die Rosinen richtig betrunken und mit dem Schnaps weich gemacht.

Am nächsten Tag wird der Teig vorbereitet. Die Milch mit der zerbröckelten Hefe gut verrühren, dass keine Krümel mehr da sind. Dann 100 g Mehl dazurühren, dass ist der Vorteig.Auf diesen Vorteig wird das restliche Mehl vorsichtig geschüttet, so kriegt der Vorteig keine Haut.Den Teig mit eine Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur solange gehen lassen, bis der Teig vulkanartig aufgeht.

Puderzucker, Salz und Eier dazugeben und den Teig gut miteinander vermengen und schlagen.

Den Teigballen in der Mitte teilen und die Butter unterkneten. Solange bis, wenn du ein Stück Teig in die Hand nimmst und du ihn etwas dehnst, er nicht mehr reißt. Am Schluss kommen die eingeweichten Rosinen dazu, so dass die gleichmäßig im Teig verteilt sind. Der Teig geht nun bei ca. 26° für 120 min. Den gegangen Teig nochmals falten und nochmals 90 min gehen lassen. Der Teig wird dadurch richtig locker.

Die Guglhupfform buttern und die ganzen Mandeln in der Form schön verteilen. Der Guglhupfteig kommt nun in die Guglhupfform und geht darin nochmals 2 Stunden.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C wird der Guglhupf bei 180 °C 45 min in der unteren Schiene des Backofens gebacken.

Nun wünsche ich Euch gutes Gelingen

Eure Herzensköchin

Bandnudeln mit Pfifferlingen, echt badisch

Badische Mission 12

Heute kocht die Herzensköchin mal wieder typisch badisch. Gerne erinnere ich mich,als ich so ca. 6 oder 7 Jahre alt war, dass meine Mutter, wenn sie in den Wald (Schwarzwald) mit uns ging, sie immer eine kleine Tüte mitnahm. Meine Mutter sagte, vielleicht finden wir ja Pfifferlinge. Mit ihrem Pilzbuch zog sie los und verglich haargenau, ob es sich wirlich um einen Pfifferling handelte oder um den falschen Pfifferling. Die gesammelten Pfifferlinge wanderten in die Tüte und am Abend in die Pfanne mit Eier. Das sind meine ersten Erinnerungen an Pfifferlingen. Heuer gibt es Pfifferlinge auf gut sortierten Wochenmärkte zu kaufen, die sind dann nicht unbedingt aus Polen oder Litauen, sondern aus ansässigen Wäldern. Schon lange wollte ich Bandnudeln mit Pfifferlingen kochen und gestern war es soweit. Unsere Gäste waren von dem Gericht angetan und erinnerten sich an ein gutes Restaurant in Baden-Württemberg, dort hätten sie das letzte Mal so ein wunderbares Gericht gegessen.

Pfiferlinge

 

Was braucht ihr dafür:

1 EL Rapsöl

1 EL Butter

600 g Pfifferlinge

4 kleine Schalotten

200-250 ml Kalbsfond

200 ml Sahne

200 ml Gemüsebrühe

2-4 EL badischer Weißwein

1 kleiner Bund Glattpetersilie

3 TL Speisestärke

Meersalz

Pfeffer aus der Mühle

Muskat

150 g Schwarzwälder Speck

Spritzer Zitronensaft

Pfifferlinge mit Bandnudeln

So geht`s

Die Bandnudeln nach Packungsanweisung kochen.

Zuerst die Schalotten schälen und in feine Würfelchen schneiden. Den Speck in ganz feine Streifen schneiden. Die Glattpetersilie ganz fein hacken und beiseite stellen.Die Pfifferlinge säubern mit einer Pilzbürste und den Stil unten knapp abschneiden. Wenn die Pfifferlinge sehr groß sind, dann nochmals teilen.

Gemüesbrühe herstellen mit etwas Gemüsebrühepulver. Rapsöl und Butter in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die Schalotten darin andünsten. Dann die Pfifferlinge dazu geben und weiterer 5 bis 6 Minuten mitbraten bei mittlere Hitze. Die Pilze mit 200 ml Kalbsfond ablöschen, 2 EL Weißwein dazu und ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Wenn die Soße etwas reduziert ist, die Sahne dazu und die Pfifferlinge ca. 6-8 Minuten schmoren.

Gemüsebrühe dazu geben und kurz aufköcheln lassen. Je nach Soßenkonsitenz und Mengenwunsch noch etwas Gemüsebrühe oder Fond dazu. Die Pfifferlingensoße wird abgeschmeckt mit Muskat, Salz, Pfeffer und ein Spritzer Zitronensaft.

Wer mag kann auch noch etwas Weißwein dazurühren. Das liegt an jedem einzelnen und seinem Geschmack. Ich habe die Soße noch etwas gebunden mit Speisestärke, so bleibt sie besser an den Bandnudeln kleben. Kurz vor dem Anrichten die Speckstreifen anbraten. Die Glattpetersilie in die Soße rühren.

Bandnudeln portionsweise in schöne Pastateller geben und die Pfifferlingrahmsoße dazu. Die Speckstreifen darüber streuen.

Leider ist das Foto nicht so gut geworden, verzeiht mir 🙂

Eure Herzensköchin