Indische Pasta

Wenn ihr den Film Lunchbox noch nicht gesehen habt, solltet ihr das unbedingt nachholen. Dieser Kinofilm handelt von einer Frau, die ihrer Ehe wieder mehr Würze verleihen möchte. Mit ihren Kochkünsten will sie ihren Mann zurück gewinnen, denn die Hausfrau in der indischen Millionenstadt Mumbai fühlt sich seit geraumer Zeit vernachlässigt.

Doch die ganz besondere Lunchbox, die sie ihm für die Mittagspause vorbereitet, gerät über die Dabbawallas – Lieferanten, die tagtäglich Tausende von Mumbaier Ehemännern mit den Köstlichkeiten ihrer Frauen beliefern – irrtümlich zu  einem Büroangestellten, der kurz vor dem Ende seines Berufslebens steht und sich auch wie die Köchin einsam in der Großstadt fühlt.

Ihr Mann reagiert auf die wahren Kochkünste seiner Frau nicht, wie denn auch wenn er die Lunchbox von dem Büroangestellten erhält, statt die von seiner Ehefrau. Die verheiratete Frau fängt an kleine Nachrichten in die Lunchbox zu stecken und bekommt statt Antwort von ihrem Mann , eine Antwort von dem falschen Empfänger.

Dieser Film hat mich inspiriert mal öfters indische Gewürze in der Küche einzubauen. Heute kochte ich diese Pasta und Hr. L meinte, wie hast du nur diesen orginal indischen Geschmack hingekriegt. Alles Gute mein lieber Schatz  ❤ zum gestrigen 23. Hochzeitstag.

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Rezept für 3 Personen

Was braucht ihr dafür?

3 Knoblauchzehen

1 große Zwiebel, rot

3 cm Ingwer

3 EL Erdnussöl

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL Kurkuma

1 Dose stückige Tomaten

1 TL Agavendicksaft

Meersalz

250 g Linguine

1/2 Bund Koriander

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So geht`s

Die Zwiebel und den Knoblauch  in feine Würfel schneiden. Der Ingwer wird geschält und fein gerieben. Ich selber besitze eine Microplane-Reibe mit der geht das wunderbar. Das Nudelwasser aufsetzen und parallel während  die Tomatensauce kocht, die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Das Erdnüssöl  einer Pfanne erhitzen und  zuerst den Kreuzkümmelsamen kurz andünsten und dann den Knoblauch, Ingwer und etwas Chilipulver hinzufügen. Bei mittlere Hitze kurz anschwitzen, dann die Zwiebelwürfel und Kurkuma untermengen und weiterdünsten, so ungefähr 2-3 Minuten.Mit den gestückelten Tomaten ablöschen und mit Agavendicksaft und Salz würzen.

Auf die Pfanne einen Deckel geben und ca. 10 Minuten einköcheln lassen. Von dem Korinander zupft die Blätter abzupfen und hacken. Wenn die Linguine gar sind abschütten und vorab ein Schöpfer Nudelwasser retten. Von diesem Nudelwasser  je nach Konsistenz der Tomatensauce noch ein wenig dazufügen

.Wer die Sauce etwas dicklicher mag, kann sie natürlich auch so lassen. Ich als Badenserin liebe etwas geschmeidigere Soßen.

indische Pasta

Die Linguine mit der Tomatensauce gut vermischen und den frischen Koriander darunter rühren. Sofort auf Pasta-Teller verteilen und genießen.

Eure Herzensköchin

 

Basmati-Wildreis-Salat mit Kichererbsen

Anna ist die 3.Leserin, die ein Rezept für meine ersten Bloggeburtstag zur Verfügung gestellt hat. Es ist ein Reissalat der von den Gewürzen und Zutaten in eine orientalische Geschmacksrichtung geht.Ich liebe Koriander, Curry und Kumin, diese Gewürze sind der absolute Knaller. Annas’s Rezept ist sogar vegan. Gestern habe ich Katja`s Kichererbsenaufstrich zubereitet und meinen Gästen auf kleine Dinkelkräcker serviert . Die kleine Häppchen waren ruck zuck verspeist.

basmati-wildreis-salat

Was braucht ihr:

150 g Basmati- und Wildreismischung

1 1/2 EL Olivenöl

1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)

1 TL Currypulver

1 Dose Kichererbsen (gegart), abgetropft

180 ml Sonnenblumenöl

1 Zwiebel

Mehl

100 g Korinthen

2 EL gehackte Petersilie

1 EL Dill

Wer es mag 1 EL Koriandergrün

Salz und Pfeffer

Küchenpapier

So geht’s
Als erstes muss die Basmati- und Wildreismischung nach der Packungsanleitung gekocht werden; zum Beispiel: Basmati- und Wildreismischung von ORYZA – zuerst ca. 500 ml Wasser zum Kochen bringen.Wenn das Wasser kocht, einen ½ TL Salz und die Reismischung nach Anleitung hinzugegeben und etwa 18-20 Minuten köcheln lassen.

Wenn der Reis fertig ist, eventuell noch vorhandenes Wasser abgießen. Danach ein Küchentuch über den Topf mit Reis legen, den Deckel darauf und Reis nochmal 5-10 Minuten ruhen lassen.In der Zeit, in welcher der Reis kocht, können die restlichen Zutaten zubereitet werden.

Als erstes die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Kichererbsen abtropfen lassen.Als nächstes in einem Topf das Olivenöl erhitzen, den Kreuzkümmel und das Currypulver hinzugeben, einige Sekunden darin anschwitzen und dann sofort die abgetropften Kichererbsen mit einem ¼ TL Salz hinzugeben. Diese 1-2 Minuten unter Rühren erwärmen und danach in eine große Schüssel füllen.

Den Topf, in dem die Kichererbsen zubereitet wurden, mit Küchenpapier ausreiben, das Sonnenblumenöl hineingießen und bei starker Hitze heiß werden lassen. Währenddessen etwas Mehl auf einen kleinen Teller oder in eine kleine Schüssel geben. Ist das Öl heiß genug, die Zwiebelringe in dem Mehl wenden und Portionsweise in das heiße Öl geben.Die Zwiebelringe 2-3 Minuten im heißen Öl lassen.

Sind die Zwiebelringe goldbraun, diese aus dem Öl herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit etwas Salz bestreuen.Petersilie, Dill und (wer es mag) Koriander grob schneiden.Ist alles fertig zubereitet, alle Zutaten (Reis, Kichererbsen, Korinthen, Kräuter und Zwiebelringe) miteinander mischen und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig! 🙂

Ein wirklich tolles Gericht, was sich warm oder kalt servieren lässt.

Nun wünsche ich euch viel Spass beim Nachkochen von Anna’s Rezept

Eure Herzensköchin

Argentinisches Chili con Carne

Versprochen habe ich diese Chilivariante meinen Facebook-Leser und dann hat noch bushcooks kitchen ihren 3.Bloggergeburtstag. Zum 3.Geburtstag von Dorotheé  bringe ich für das Motto “ Wintersoul – Food“ ein Argentisches Chili con Carne zur Feier mit. Dieses Rezept habe ich in dem Biomagazin eve gefunden und es hat mir sofort gefallen. Es stammt aus der Kochfeder von Chakall einem argentischen Koch, der es in seinem Werk „Chakall kocht“ veröffentlich hat. Die Rezeptur und die Gewürzanteile habe ich nach meinem Geschmack verändert. Wie ihr euch schon denken könnt, habe ich den Gemüseanteil sehr erhöht. Die Hülsenfrüchte darin sind ideal als Soulfood, da sie viele gute Eiweiße und B-Vitamine enthalten. Diese Vitalstoffe sorgen für gute Stimmung und gesicherte Nerven. Also wer Nerven wie Dratseil benötigt ist mit diesem Chili wunderbar bedient. Mit dem kräftigen Geschmack und dem Chili darin ein Gericht was absolut wintertauglich ist und aufwärmt.

Argentisches Chili con Carne

 

Dafür braucht ihr :

250 g Kidneybohnen

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

2 grüne Paprika

2 rote Paprika

4 Tomaten

Olivenöl

500 g Rinderhackfleisch

2  El Tomatenmark

1 TL Kumin

1 TL Paprikapulver

Chilipulver

250 ml Gemüsebrühe

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So bereitet ihr das Chili zu:

Die Kidneybohnen in Wasser über Nacht einweichen lassen und am nächsten Tag kochen für ca. 30 Minuten im Schnellkochtopf. Knoblauch und Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Paprika waschen und entkernen und ebenso in feine Würfel schneiden.

Die Tomate waschen und würfeln. In einem breiten Topf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln darin für ca. 2-3 Minuten andünsten, dann den Knoblauch dazufügen und gemeinsam mit dem Paprika ca. 5-6 Minuten anbraten. Dann erst das Hackfleisch dazugeben und unter ständigem Rühren anbraten, bis es Farbe annimmt.

Die Bohnen, Tomaten und das Tomatenmark mit den Gewürzen dazugeben. Die Brühe dazugießen und ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen, bei Bedarf noch Brühe aufschütten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun wünsche ich euch Gutes Gelingen

Eure Herzensköchin