Low Carb Pinienkerne-Parmesan-Kräcker mit Rosmarin

Bei einer Low Carb Ernährung schwindet das Verlangen nach Süßem. Umso mehr wird die herzhafte Geschmacksrichtung provoziert. Deswegen war ich auf der Suche nach würzigen Knabbereien und bin bei den Low Carb Pinienkerne-Parmesan-Kräcker gelandet. Parmesan ist geschmacklich ein sehr beliebter Hartkäse. Durch seinen außerordentlichen Gehalt an Glutamat ist er deswegen ein Favorit in der italienischen Küche. Der Ernährungswissenschaftler Hans-Helmut Martin schreibt in seinem Buch Richtig einkaufen ohne Glutamat, dass 100 mg Parmesan 1680 mg natürliches Glutamat enthalten. Eine Portion Tüten -oder Dosensuppe hat im Vergleich bis zu 1500 mg zugesetztes Glutamat enthalten, chinesische Wantan-Suppe sogar die dreifache Menge. Da kommt die Tütensuppe dem Parmesan schon sehr nah mit dem Glutamatgehalt. Wenn Glutamat, wie im Fall der Tütensuppe, als Zusatzstoff eingesetzt wird, hat es die nachteiligen Auswirkungen, die Glutamat mit sich bringt. Der Geschmacksverstärker gibt in uns das Verlangen mehr zu essen, dass sehen wir an der Chipsstüte, die ohne darüber nachzudenken leer gefuttert wird. Weitere Lebensmittel die natürliches Glutamat enthalten sind Tomaten, Champignons, Wurst, Nüsse und Sojasoße.

Parmesan-Pinienkern-Kräcker

Was braucht ihr dafür:

1 TL Rosmarin

50 g Pinienkerne

2 EL Parmesan, frisch gerieben

1 Ei

Meersalz

Pfeffer aus der Mühle

Parmesan-Pinienkern-Kräcker

Parmesan-Pinienkern-Kräcker

So geht’s:

Den Backofen auf 200° vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.Die Pinienkerne und den Parmesan in einer Mühle fein mahlen. Rosmarin, Pinienkerne und Parmesan mit dem Ei gut vermischen. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig esslöffelweise in ca. 12 Portionen auf das Backblech setzen und flach drücken. Im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen. Nach dem Auskühlen sofort knabbern.

Eure Herzensköchin

Kürbis-Risotto mit karamellisierten Kürbiskernen

Sehr herzlich begrüße ich euch  im neuen Jahr mit meinem ersten Blogpost ein Kürbis-Risotto mit karamellisierten Kürbiskernen. Ich wünsche euch für 2017 ein gut versorgtes und perspektivenreiches Jahr. Bei mir hat das neue Jahr mit einem schon lang gehegten Vorsatz begonnen. Seit ich in Oberbayern wohne haben sich meine Essgewohnheiten drastisch geändert. Da mal eine Brezen, ein Glas Rotwein nach dem Spätdienst im Krankenhaus oder im Nachtdienst die Süßigkeitenschublade bestürmen. Nach 2 Jahren sind dann doch 5 kg zuviel und die müssen weg. Ich habe ein Konzept gestartet von dem ich mit Sicherheit demnächst Rezepte veröffentlichen werde. Doch vorher kochen wir nochmal ordentlich ein italienisches Risotto mit Kürbis für Rebekka von dem Foodblog Pfanntastisch und den 126.Blogevent von Kochtopf.me.

kuerbis-risotto-mit-karamelisierten-kuerbiskernen

Was braucht ihr dafür:

320 g Risotto

600 g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne)

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

200 ml Weiswein (Grauburgunder)

1 -1,5 l Gemüsebrühe

30 g geriebener Parmesan

Meersalz

Pfeffer aus der Mühle

Olivenöl

So geht’s:

Die Zwiebel und den Knoblauch klein würfeln. Den Kürbis gut entkernen und das Fruchtfleisch in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in 2 Portionen in einer Pfanne gut anrösten. Die Zwiebel in Olivenöl andünsten, nach 2-3 Min. den Knoblauch und den Risotto-Reis dazu geben. Jetzt die Hälfte der gerösteten Kürbiswürfel dazugeben ca. 3-4 Minuten weiterdünsten. dann mit Weißwein ablöschen und etwas einköcheln.

Nach und nach die Gemüsebrühe angießen. Ich habe das in 500 ml Schritten gemacht. Risotto gut weiterköcheln bei mittlere Stufe und immer wieder umrühren.

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dann den Vanillezucker darüberstreuen und karamellisieren lassen. Die Kürbiskerne sollen ganz mit dem Vanillezucker überzogen sein. Zum Abkühlen auf ein Stück Backpapier oder Alufolie geben.

Den Risotto ca. 18-20 min. bei gelegentlichem Rühren aldente kochen. Immer wieder Gemüsebrühe angießen. Wenn der Reis gar ist, die andere Hälfte der gerösteten Kürbiswürfel unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Am Schluss den geriebenen Parmesan untermengen. Das Risotto auf den Tellern verteilen und mit den karamellisierten Kürbiskernen bestreunen und servieren.

kuerbis-risotto-mit-parmesan

Für 2017 habe ich mir auch vorgenommen eine neue Kamera zu organisieren, dann werden die Bilder auch qualitativer.

Eure Herzensköchin

Brokkoli-Quiche mit Speck

Es gab Zeiten da habe ich fast wöchentlich eine Quiche im Backofen gehabt. Neben dem Klassiker Quiche Lorraine gibt es mittlerweile jede Menge Variationen. Jetzt in den Herbst passen besonders die Kürbis- Cranberry-Walnuss-Quiche. In meinem Foodblog sind noch nicht so viele Quiches zu finden. Quiches eignen sich besonders für Gäste, da sie im Backofen mindestens 35-45 min platzieren. Der Mürbeteig lässt sich locker ein Tag vorher vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag ist  dann jede Menge Arbeit gespart. Selbst das Gemüse kann schon vorgegart werden.

Bei mir werden die Böden gerne mit Vollkorn zubereitet, sie geben der Quiche einen kräftigen Geschmack. Wer es vegetarisch mag, lässt einfach den Speck weg.

brokkoli-quiche-mit-speck

Für den Mürbeteig:

200 g Weizenvollkornmehl

½ TL Salz

70 g weiche Butter

1 Ei

2-4 EL kaltes Wasser

Belag:

700 g Brokkoli

100 g Parmesan am Stück

3 Zweige Thymian

250 g Sahne

2 Eier

1 Knoblauchzehe

Pfeffer aus der Mühle

Meersalz

Muskat

100-150 g Speck

brokkoli-quiche

Zubereitung:

Für den Mürbeteig alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.  Dazu Butter in 1 cm große Würfel schneiden, Mehl, Butterwürfel, Ei und Salz rasch mit den Händen oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf etwas kaltes Wasser zugeben, falls der Teig zu fest ist. Zur Kugel formen und in Alufolie gewickelt 30 Minuten in Kühlschrank stellen.

Inzwischen für den Belag Brokkoli putzen, in Röschen teilen und waschen. In kochendem Salzwasser ca. 2-3 Minuten blanchieren – oder in einem Siebeinsatz dämpfen. In ein Sieb schütten, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Den Speck in feine Würfel schneiden und kurz in einer Pfanne anbraten.

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Parmesan fein reiben. Thymian abbrausen, trocken schütteln und Blätter abzupfen. Sahne und Eier verquirlen. Knoblauch schälen und dazu pressen, Thymian und die Hälfte des Parmesans unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Tarteform einfetten. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen, die Form damit auskleiden, dabei einen ca. 4 cm hohen Rand formen. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Brokkoli auf dem Teig verteilen. Eier –Sahne darüber gießen. Mit restlichem Parmesan und Speck bestreut ca. 35 Minuten goldbraun backen.

 Eure Herzensköchin