Pasta mit Rosenkohl, Trockenpflaumen und gerösteten Haselnüssen [vegan]

Gestern war die Stegbrücke zum Starnberger See etwas angefroren, bei -9 Grad in der Nacht sind selbst die Wasserpfützen gefroren. Ich liebe diese klirrende Kälte mit der Kombination des blauen Himmels und Sonnenschein. Genau dann zieht es mich mit meinen Nordic Walking Stöcken ins Freie. Ich genieße die kühle, saubere oberbayerische Luft. Die gute Luft entwickelt mächtig Hunger und Ideen. Nach einer Luft-Inspiration ist diese Pasta mit Rosenkohl, Trockenpflaumen und gerösteten Haselnüssen entstanden. Ein einfaches Rezept für solche die sich an den Feind Rosenkohl wagen wollen. Ein weiteres Rezept auf dem Blog ist Rosenkohl-Pasta mit Tomatensoße. Das Bild ist eines der ersten Stunde, ich denke mein Foodblog war 6 Monate alt.

rosenkohl-pasta-mit-trockenpflaumen-und-haselnuessen

Was braucht ihr dafür:

500 g Rosenkohl

2 Knoblauchzehen

250 g Nudeln (ich: Farfalle)

10 kalifornische Trockenpflaumen

2 Handvoll Haselnüsse

Haselnussöl

Olivenöl

rosenkohl-pasta-mit-trockenpflaumen-und-haselnuessen

So geht’s:

Von dem Rosenkohl werden die äußeren Blätter entfernt und den unteren Teil vom Strunk entfernt. Den Rest vom Strunk schneidet ihr über Kreuz mit einem kleinen Messer. Der Strunk ist fester ist als die Blätter,  durch das Einschneiden gart er gleichmäßiger .

Den Rosenkohl in einem Siebgarer dämpfen für ca. 10-15 Minuten, auf jeden Fall bis er aldente ist. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. In dieser Zeit die Trockenpflaumen klein schneiden . Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Die Haselnüsse hacken und in etwas Haselnussöl in einer Pfanne anrösten und beiseite stellen.

Den gegarten Rosenkohl halbieren und in einer großzügigen Pfanne für ca. 3-4 Min. anbraten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Die Trockenpflaumen untermengen und alles gut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die fertigen Nudeln abschütten und etwas vom Nudelwasser zurückbehalten.

Die Nudeln mit dem Rosenkohlgemüse gut vermengen und je nach Bedarf noch eine Kelle vom Nudelwasser dazu geben. Auf Pastateller verteilen und mit gerösteten Haselnüssen bestreuen.

Heute ist der 1 Dezember und der Kulinarische Adventskalender geht an den Start.Am 19.Dezember bin ich mit einem Türchen dran. Eins verspreche ich euch, es gibt dort super tolle Preise zu gewinnen. Ich selbst habe dort den  Philips Suppenkocher gewonnen. Viel Spass beim Öffnen der Türchen.

Kulinarischer Adventskalender 2016

 

Eure Herzensköchin

Pasta alla zucca oder Kürbis auf italienisch mit gebratenem Salbei

Noch immer liegt bei ein Kürbis in der Gemüsekiste. Kürbis ist ein ideales Fruchtgemüse, da es sich so wunderbar aufbewahren lässt. Dazu gibt es mit Kürbis so vielflätige Rezeptideen. Kürbis ist reich an Antioxidantien und enthält vorrangig Betacarotin, diese schützt unsere Zellen vor den freien Radikalen. Seit einigen Jahren erlebt der Kürbis ein kulinarisches  Comemback. Kürzlich gab es bei mir sogar eine Kürbis-Creme-Brülee, meine Gäste löffelten überrascht das neuartige Dessert. Solltet ihr auch noch einen Kürbis bei euch zu Hause lagern, hier gibt es ein paar Rezeptideeen.

Pasta Zucca mit Kürbis-Salbei-Sauce

Kürbis- Cranberry-Walnuss-Quiche

Veganer Kürbis-Curry-Cappuccino

Kürbis-Salbei-Pasta

Kürbis-Korinander-Suppe mit Curry

Kürbis-Zitronen-Tarte

Kürbis als Antipasti

Kürbiskern-Brot

Meine erste Kürbisgemüse-Erfahrung hatte ich mit 7 Jahren. Damals war das Fruchtgemüse völlig verwaist und wurde mir als zermatschtes fades Kürbisgemüse vorgesetzt. Geschmeckt? Nein! Mittlweile begeistert mich Kürbis, da er auch in der italienschen Küche Platz gefunden hat. Kürbis (zucca) als Pasta serviert ist eine tolle Interpretation. Die Anregung zum Rezept erhielt ich über den Foodblog : Feed me up before you go-go. Die italienische Pasta alla zucca war so ein Geschmackserlebnis, dass sie sogar Hr. L. schmeckte.

Was braucht ihr dafür:

240 g Linguine

1 Hokkaido-Kürbis

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Olivenöl

500 ml Gemüsebrühe

2 EL Kürbiskerne

10  Salbeiblätter

4 Pimentkörner

1El Cremefraiche, fettarm

Meersalz

Pfeffer aus der Mühle

Muskat

Parmesan

kuerbis-salbei-pasta-oder-pasta-zucca

So geht’s:

Hokkaido waschen, vierteln, das faserige Kerngewebe mit Kernen entfernen. Den Kürbis in ca. 1 cm große Würfel schneiden.  Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel ca. 2-3 min andünsten. Dann den Knoblauch dazugeben und ca. 1 Minute mitdünsten. Die Kürbiswürfel hinzufügen und untere Rühren bei mittlere Hitze andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen ( bis der Kürbis bedeckt ist), Pimentkörner dazu und ca. 10-15 min köcheln lassen.

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie duften. Die Salbeiblätter in feine Streifen schneiden und in etwas Olivenöl knusprig braten.

Linguine aldente kochen.

Den Kürbis mit der Gemüsebrühe fein pürieren, die Sauce soll schön sämig, aber nicht zu dicklich sein. Den Cremefraiche dazugeben. Je nach Bedarf etwas von dem heißen Nudelwasser dazurühren. Gut würzen mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat.Die Hälfte der Salbeiblätter und Kürbiskerne in die Sauce rühren.

Die fertigen Linguine werden mit der Kürbissauce gut vermischt und sofort auf vorgeheizten Pastateller verteilt. Mit den Salbeiblätter und Kürbiskernen bestreuen.

 

 

Eure Herzensköchin

 

Pasta mit Spinat-Gorgonzola-Sauce mit Cranberries

Bei mir könnte es täglich in sämtlichen Variationen  Pasta geben. Die Tage bekam ich von der Firma Birkel ein Mega-Nudelpaket geschickt. So geht mein Nudelvorrat nicht wirklich aus. Diese Pasta mit Spinat-Gorgonzola-Sauce hat es mir ganz besonders angetan, obwohl Gorgonzola normalerweise nicht so meine Geschmackslinie ist. Jedoch in Kombination mit Spinat und den Cranberries finde ich den Gorgonzola stimmig. Seit einiger Zeit habe ich mir auch angewöhnt die Pastateller im Backofen vorzuwärmen. So bleibt die Pasta gut heiß und kühlt nicht so schnell aus.

Pasta mit Gorgonzola, Spinat und Cranberrys

Was braucht ihr dafür:

2 Knoblauchzehen

750 g Blattspinat, tiefgefroren

2 EL Olivenöl

Meersalz

Pfeffer aus der Mühle

Muskat

250 g  Farfalle

100 g Gorgonzola

100 ml Weiswein

100 g Sahne

150 ml Milch

1EL gestrichene Speisestärke

100 getrocknete Cranberries

Farfalle mit Spinat, Gorgonzola und Cranberry

So geht’s:

Den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Knoblauchwürfel sachte darin andünsten. Den Spinat dazugeben und beim geschlossenem Deckel auftauen lassen. Dann salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken.

Die Farfalle nach Packungsanweisung aldente kochen. Den Gorgonzola in feine Würfel schneiden. Den Weißwein im Topf erhitzen und darin den Käse schmelzen lassen.

Dann die Sahne und Milch dazugeben. Die Speisestärke in 3 EL kaltem Wasser auflösen und unter die Sauce rühren. Mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken. Cranberries ganz am Schluss untermengen.

Die Farfalle abgießen und mit der Käsesoße vermischen. Dann Spinatkleckse drauf, fertig. Die Pasta sofort heiß servieren.

Bei so herrlichen Herbstwetter, wenn die Blätter von den Bäumen fallen, ist so eine warme Pasta ein wunderbares Soulfood-Gericht.

Eure Herzensköchin