Low Carb Heidelbeer-Ricotta-Creme mit geröstetem Mandel-Topping

Mein Low Carb-Selbstversuch hat bisher in Sachen Pfunde purzeln gute Erfolge gezeigt. Nur noch 1 kg und ich bin bei meinem Ausgangsgewicht vor dem Umzug nach Oberbayern. Mittlerweile habe ich meine Low Carb Dauerernährung etwas gelockert und es wandert ab und zu mal wieder meine geliebten Nudeln auf den Tisch. Zum Süßen meiner Süßspeisen, Kuchen oder Desserts bin ich begeisterter Fan von Xucker geworden. Xucker hat 70% Süßkraft wie herkömmlicher Zucker und hat mit 0 Kalorien keine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Kürzlich hatte ich ein 3,5 stündiges Fotoshooting in meiner Küche. Damit der Fotograf ein nettes Foodportrait hat, habe ich die Heidelbeer-Ricotta-Creme mit geröstetem Mandel-Topping entwickelt. Die Grundidee stammt aus dem Kochbuch von Andreas Meyerhöfer und Diana Ludwig „Schlank mit Low-Carb – Das 28 Tage-Programm.

Heidelbeer-Ricotta-Creme mit geröstetem Mandel-Topping

Andreas Meyhöfer und Diana Ludwig leben seit vielen Jahren den Low-Carb-Lifestyle. Auf ihrem Blog  „Low Carb Kompendium“ veröffentlichen sie selbst entwickelte, alltagstaugliche Rezepte. Im Buch „Schlank mit Low-Carb“, das am 20. März im Riva-Verlag  erschienen ist, zeigen die beiden, wie Low-Carb funktioniert, was dabei zu beachten ist, welche Lebensmittel sich für diese Diät eignen und wie man in nur 28 Tagen seine Ernährung umstellt, effizient abnimmt und insgesamt gesünder lebt.

Das Buch enthält über 120 Rezepte – beliebte Klassiker von der Facebook-Seite, aber auch viele exklusive Rezepte, die die Autoren noch nicht veröffentlicht, sondern speziell für das Buch entwickelt und getestet haben.

Rezept für 4 Personen:

300 g frische Heidelbeeren (evtl. TK-Ware)

100 g Xucker

1 Vanilleschote

150 g griechischer Joghurt

200 g Magerquark

250 g Ricotta

2-3 EL Mandelblätter

1 Schuß Sprudelwasser

So geht’s:

Beeren verlesen und vorsichtig waschen und gut abtropfen lassen. Einige Heidelbeeren für die Garnitur zurück behalten. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen. Das Mark einer Vanilleschote rauskratzen. Die übrigen Heidelbeeren mit 80 g Xucker in einem hohen Gefäß pürieren.

Den Joghurt mit dem Magerquark und einem Schuß Sprudelwasser glatt rühren. Den Ricotta mit 3 EL Xucker und dem Vanillemark dazugeben und gut verrühren.

Die pürierten Heidelbeeren in 4 Dessertgläser füllen und die Joghurt-Ricotta-Quark-Creme auf die Beerenmasse füllen. Das Dessert für ca. 1 Stunde in Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Genuss mit den frischen Heidelbeeren und den gerösteten Mandeln garnieren und servieren.

Heidelbeer-Ricotta-Creme

Mein Fazit:

Das Buch gibt einen guten theoretischen Einblick in die Low Carb-Ernährung und gibt Anhaltspunkte für Neueinsteiger. Im Buch enthalten ist ein kleiner Test um die Empfindlichkeit gegenüber Kohlenhydrate herauszufinden. Neben einer Nährstoffkunde erfährst du auch was es mit der Low-Carb-Grippe auf sich hat. Praktisch finde ich die Vorratskammer für die Low-Carb-Küche, die Liste kannst du gleich als Einkaufszettel verwenden. Bei dem 28-Tage-Programm gibt es 4 Mahlzeiten die mit Rezepten abgedeckt sind. Desweiteren bauen die Autoren moderate Bewegung ein und weisen auf die mentale Haltung hin.

Die Rezeptefotos sind sehr einfach gehalten und erinnern eher an ein Kochbuch der 80ziger Jahre. Etwas enttäuscht hat mich der Teig von den Haselnusswaffeln, der ist glatt im Waffeleisen hängen geblieben. Die Füllung war dafür gut gelungen. Allgemein sind die Rezepte etwas gröbere Natur, weswegen ich das Heidelbeer-Ricotta-Dessert von der Rezeptur überarbeite habe. Für mich ist das Buch eine gute Inspirationsquelle. Heute werde ich für unsere Gäste die Amaretto-Macarpone-Creme ausprobieren.

Herzlichen Dank an den Riva -Verlag München welcher mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Mein Blogumzug rückt immer näher, ich bin schon ganz aufgeregt, ob alles funktioniert. Auf jeden Fall erfährt ihr rechtzeitig von mir wann es losgeht. Geplant ist nächstes Wochenende!

Eure Herzensköchin

 

Spinat-Feta-Kichererbsen-Tarte

Die Spinat-Feta-Tarte mit Kichererbsenboden ist ein hervorragendes Rezept, wenn Besuch kommt. Der Boden der Tarte kommt total ohne Kohlenhydrate aus und besteht aus dem proteinreichen Kichererbsenmehl.Die Kichererbsen hat rund 20% Eiweiß und davon einen hohen Anteil von essentiellen Aminosäuren. Wir finden in ihr noch Kalium, Magnesium, Phosphor, Calcium und Eisen. An Vitaminen sind A und B sowie Spuren von C und E vertreten. Mit 5% Fett und 15 g Ballaststoffe ergänzt die Kichererbse sich gut in der Verbindung mit Ei und Ricotta. Das Rezept der Spinat-Feta-Tarte habe ich schon sehr lange in meinem Repertoire.

Im November habe ich euch schon erzählt, dass die Schönklinik am Starnberger See, in der ich als examinierte Krankenschwester gearbeitet habe, geschlossen hat. Bis Ende April bin ich noch freigestellt und dann heißt es für mich neuer Job. Es bleibt spannend wie es mit mir beruflich weitergeht. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Eines verrate ich euch schon, wahrscheinlich geht es nicht zurück zur Krankenschwester.

Spinat-Feta-Quiche mit Kichererbsen

Zutaten:

150 g Ricotta

150 g Frischkäse

30 g geriebener Parmesan

5 Eier

35 g Kichererbsenmehl

1 TL Olivenöl

Etwas Butter zum Einfetten

600 g Blattspinat

125 g Fetakäse

150 ml Milch

Meersalz

Pfeffer aus der Mühle

Muskatnuss

Spinat-Feta-Quiche

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen. Ricotta, Frischkäse, Parmesan, 2 Eier, Kichererbsenmehl und Öl zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Quicheform dünn mit Butter einfetten. Den Teig gleichmäßig darin verstreichen und im vorgeheizten Ofen (Mitte) 10 Minuten vorbacken.

Nach dieser Zeit herausnehmen. Inzwischen den Spinat in einem Topf mit wenig Wasser dünsten. Das Wasser ausdämpfen lassen, so dass der Spinat relativ trocken ist. Eventuell in ein Sieb abgießen und gut ausdrücken. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss würzen.

Den Feta zerbröckeln. 3 Eier gut mit der Milch verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Den Spinat auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Feta bestreuen und mit der Eiermilch übergießen. Im Backofen (Mitte) noch etwa 30 Minuten bei 175 °C (Umluft 160 °C) backen

Spinat-Feta-Quiche

Die Spinat-Feta-Quiche schmeckt frisch aus dem Ofen, kann auch gut kalt verzehrt werden.

Eure Herzensköchin

Low Carb Käsekuchen mit Ricotta und Orangenabrieb

Nach den vielen herzhaften Variationen gibt es heute den Low Carb Käsekuchen auf dem Blog. Ich habe mich richtig in diesen Low Carb Käsekuchen verliebt. Logisch es gibt mittlerweile den bodenlosen Käsekuchen in fast jedem Rezeptbuch. Doch dieser ist mit Butter vollgepackt und Zucker. Um etwas Kalorien zu sparen gibt es die Low Carb Version. Mit dem Ricotta im Teig schmeckt der Kuchen richtig mundig. Das Orginal-Rezept stammt aus dem LOGI Back-und Dessertbuch. Ich habe es nach meiner Low Carb Idee angepasst.

Low Carb Käsekuchen

Was braucht ihr dafür:

250 g Ricotta

200 g Magerquark

1 unbehandelte Zitrone

1 unbehandelte Orange

2 Eier

1 EL Kokosmehl

1 TL Jonhannisbrotkernmehl

1/2 Vanilleschote

Saft einer halben Zitrone

100 g Xucker

Zimt

Low Carb Käsekuchen

So geht’s:

Springform 18 cm Boden mit Backpapier auslegen.

Die Eier mit dem Xucker gut schaumig rühren, den Ricotta, Quark mitverrühren. Die ausgekratzen halbe Vanilleschote, das Mehl und den Zitronen-Orangenabrieb dazu rühren. Zitronensaft unter die Käsemasse geben und den Teig in eine 18 cm große Springform füllen.

Bei ca. 160° Umluft ca. 40-45 Minuten backen. Nach dem Erkalten des Low Carb Käsekuchen mit Zimt bestreuen.

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Eure Herzensköchin