Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu mit Kirschwasser

Badische Mission 16

Auf meinem Foodblog für alltagstaugliche Küche gibt es nicht soviele Dessert Rezepte. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass ich die herzhaften Rezepte bevorzuge. Ich habe als Kind schon lieber die Brezel gewählt, statt den Berliner. Doch bei der italienischen Dolci kann ich nicht widerstehen. Deswegen gibt es heute eine Tiramisu-Interpretation nach badischer Art. Das Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu schmeckt schön saftig und ist am nächsten Tag noch besser. Wenn ihr das Schwarzwälder Kirschwasser weg lässt, ist es ein ideales Dessert für Kinder.

Kirsch-Tiramisu

Was braucht ihr dafür:

200-250 g Vollkornzwieback oder stattdessen Löffelbisquit

250 ml Kirschsaft

500 g Naturjoghurt

250 g Speisequark

1 Becher Mascarpone

4-5 EL Akazienhonig

4 TL Vanillezucker

Vanilleschote

1 Glas Schattenmorellen

Kakao zum Bestäuben

Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu

Zubereitung:

Das Glas Schattenmorellen abgießen, den Saft aufbewahren für den Zwieback.

Die Hälfte des Zwiebacks kurz durch den Kirschsaft schwenken und den Boden einer flachen Auflaufform damit auslegen. Den Joghurt mit Quark und etwas Sprudelwasser cremig rühren. Mit Honig und Vanillezucker glatt rühren. Die Hälfte der Schattenmorellen auf dem Zwieback verteilen.

Mit einem Löffel die Hälfte der Joghurt-Quarkcreme auf den Kirschen verteilen. Den Rest vom Zwieback mit Kirschsaft tränken und auf dem Quark verteilen. Die restlichen Kirschen drauf und mit Quark abschließen. Dann ab in Kühlschrank. Kurz vor dem  Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

Für Erwachsene:

Den Zwieback mit Kirschsaft, Kirschlikör oder Kirschwasser tränken – dann gibt es eine Schwarzwälder Tiramisu

Eure Herzensköchin

Mohn-Granatapfel-Tiramisu

Entdecke mit uns die italienische Winterküche, dazu ruft Domenico Gentile ein leidenschaftlicher Koch und Blogger auf Cooking Italy. Seine bodenständige Küche und Rezepte findet ihr auf seinem Foodblog . Meine Liebe zu Italien hat sich schon in meiner frühen Kindheit entwickelt. Mit 8 Jahren war ich in Südtirol und ich erinnere mich gerne an die panini (Brötchen). Mit 11 Jahre war ich das erste Mal am Meer an der Adria. Bei der 3-wöchigen Sommerfreizeit, gab es täglich Pasta als Vorspeise. Als Badenserin hat meine Mutter oft Nudeln auf den Tisch gebracht. Dadurch aßen wir uns begeisternd  an der italienischen Pasta (Spaghetti Bolognese ) satt.Mit 21 Jahren ging dann, mit meinem liebsten Ehemann, die Hochzeitsreise nach Bella Italia. Diesmal war das Ziel Süditalien, in den Gargano. Dort begegnete mir die Aubergine und Basilikum. Die italienische Küche ist mittlerweile fester Bestandteil in meiner Küche. So ist immer frischer Parmesan im Kühlschrank, ein Basilikum-Stock in der Küche und Spaghetti in der Vorratskammer.

mohn-granatapfel-tiramisu

 

Ein winterliches Tiramisu kann die Vorweihnachtszeit versüßen oder ihr plant es direkt für die Weihnachtsfeiertage ein.

Was braucht ihr dafür:

1 Granatapfel

2 EL Grenandine (Granatapfelsirup)

250 ml Granatapfelsaft

2 EL gemahlener Mohn

1/4 TL Vanillepulver (Vanilleschote)

4 frische Eier

70 g Rohrzucker

30 g Vanillezucker

Meersalz

500 g Mascarpone

ca. 30 Löffelbisquit

mohn-granatapfel-tiramisuSo geht’s:

Den Granatapfel halbiert ihr und löst vorsichtig die Kerne heraus. Am Besten klappt das, wenn ihr den halben Granatapfel mit der Schnittfläche auf ein Brett legt und mit einem Löffel an der Schale entlang klopft. Die Granatapfelkerne lösen sich so wunderbar. Den austretenden Saft vermischt ihr mit 250 ml Granatapfelsaft. Darunter rührt ihr 2 EL Grenandine.

Den Mohn quetscht ihr, dass geht auch wunderbar in einem Mörser. Ein wenig Mohn zur Deko zurückbehalten.Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem spitzten Messer herauskratzen. Oder ihr kauft euch Vanillepulver, welches mittlerweile in gut sortierten Supermärkten gibt.

Die Eier trennt ihr und schlagt das Eiweiß mit einer Prise Meersalz steif. Das Eigelb rührt ihr schaumig und gebt nach und nach Zucker, Vanillezucker, Vanillepulver und Mascarpone dazu. Solange weiterrühren bis ihr eine dickliche Creme habt. Den Mohn untermengen. Vorsichtig das steifgeschlagene Eiweiß unterheben.

Den Granatapfelsaft in einen tiefen Teller geben und die Hälfte der Löffelbisquits vorsichtig mit beiden Seiten in der Mischung wenden und tränken.

Mit den getränkten Löffelbisquit den Boden einer flachen Auflaufform auslegen. Darauf die Hälfte der Mohn-Mascarpone-Creme streichen. Dann glatt streichen und darüber die übrigen getränkten Löffelbisquit legen. Mit der restlichen Creme bedecken und glattstreichen.

Das Tiramisu nun ca. 5 Stunden in Kühlschrank stellen oder am Besten sogar über Nacht kaltstellen. Die gelösten Granatapfelkerne halten sich gut in einer verschlossenen Schüssel im Kühlschrank.Kurz vor dem Servieren die Granatapfelkerne über dem Tiramisu verteilen und mit Mohn bestreuen.

mohn-granatapfel-tiramisu

Viel Spass beim Nachproduzieren des herrlichen Desserts.

ö

Eure Herzensköchin

Bratapfel-Tiramisu

Nachdem die Bratapfelmuffins im vorherigen Post so viele Aufrufe erhielten und dies so wunderbar zu Weihnachten passt, gibt es heute das leckerste Weihnachtsdessert Bratapfel-Tiramisu.Wie immer entstehen meine Ideen beim Suchen und Finden,  so fand ich im Blog von Leben am Land ein Rezept. Diese habe ich komplett umgemodelt und nun gibt es Karo’s Special.Viele kennen ja schon das Apfelmus-Tiramisu…okay auch eine Variante. Ich sag euch dieses Bratapfeltiramisu ist zum Reinsetzen. Kürzlich habe ich ein Viergänge-Menü für Freunde gekocht, die waren begeistert.

Bratapfeltiramisu

Was braucht ihr dafür:

26-28 Löffelbisquit

1 Tasse Espresso

1 guter Schuss Aspach uralt

Tiramisucreme:

500 g Mascarpone

500 g Naturjoghurt 10%

4-6 EL Rohrzucker

3 TL Vanillezucker (selber gemachter)

1 Vanilleschote (das Mark davon)

Zimt

100 ml Apfelsaft naturtrüb

75 g Rosinen

75 g Mandeln ungeschält

 Für die Füllung

8 Äpfel

250 ml Apfelsaft naturtrüb

6 EL Rohrzucker

Zimtstange

Vanillestange

Zitronensaft

Bratapfeltiramisu

So geht’s:

Zuerst den Espresso abkochen und  gut abkühlen lassen. Das kann  sogar schon am Vortrag vorbereiten werden.100 ml Apfelsaft erhitzen und die Rosinen darin ca. 30 Minuten einweichen.

Die Äpfel waschen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Äpfel bitte nicht schälen, 80 % meiner Kochkursteilnehmer machen das falsch.Mit Zitronen etwas beträufeln, wegen dem braun anlaufen. Den Rohrzucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren lassen und mit dem Apfelsaft ablöschen.

Die Äpfel dazugeben, 2 Zimtstangen , 1 Vanilleschote dazulegen und ca. 5 Minuten weich dünsten. Das Bratapfelkompott erkalten lassen.Die Mandeln mit einem großen Messer ganz fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit die weiße Creme anrühren. Mascarpone mit dem Naturjoghurt gut verühren und mit dem Rohrzucker, Vanillezucker und dem Vanillemark zu einer geschmeidigen Masse rühren.

Man nehme eine große Aulaufform…tunke die Löffelbisquit längs in den Asbach Uralt-Espresso und legt eine Schicht der Auflaufform damit aus. Nun die Hälfte von dem Bratapfelkompott darauf verteilen und mit etwas gerösteten Mandeln und Rosinen bestreuen. Die Hälfte der weißen Creme darauf streichen. Nun alles nochmals wiederholen. Ein paar gehackte Mandeln und Rosinen übrig lassen.

Die Oberfläche bestäubt ihr mit Zimt und wenn ihr mögt könnt ihr mit ein paar Mandeln und Rosinen noch dekorieren.

Dazu ein guten Espresso , da kann Weihnachten kommen. Denn dieses Rezept ist locker für 8-10 Personen, also wenn ihr weniger seit, einfach halbieren.

Eure Herzensköchin